Angriff auf die Seele - Informationen zum Thema Postraumatische Belastungsstörung bei Soldaten, Reservisten und ehemalige Soldaten nach Auslandseinsätzen der Bundeswehr
Verteidigungsminister Minister Dr. Thomas de Maizière lud zum 27. März 2012 die Mitglieder ?Partner Netzwerk der Hilfe? nach Berlin ein und dankte für deren hilfreiche und notwendige Arbeit. Er sprach aktuelle Defizite wie die Bearbeitung von Versorgungsansprüchen sowie die Begutachtungspraxis bei verwundeten Einsatzsoldaten offen an.
Das Psychotraumazentrum am Bundeswehrkrankenhaus Berlin hat eine Orientierungshilfe "Psychosoziale Belastungen" für das Psychosoziale Netzwerk der Bundeswehr herausgegeben.
Für ehemaligen Soldaten, die in einem Auslandseinsatz tätig waren, gibt es auch weiterhin Fürsorge und Betreuung. Wenn ein ehemaliger Soldat von Belastungsreaktionen verschiedenster Art betroffen ist, bietet der Sozialdienst der Bundeswehr erste Hilfe an.
Seine Aufgabe ist es, potenziellen Missständen innerhalb der Streitkräfte nachzugehen, die Sorgen und Nöte der Soldaten sind sein tägliches Geschäft: Reinhold Robbe, der Wehrbeauftragte des Bundestages muss also wissen, was den Soldaten auf der Seele brennt. Annelie Weigand fragte nach, ob es im psychologischen Bereich Anlass zum Klagen gibt.
Das Thema Internetversorgung bzw. Heimatkommunikation im Einsatz begleitet uns schon seit Jahren. Dabei ist es für viele Soldaten sehr wichtig, regelmäßigen Kontakt in die Heimat pflegen zu können. Das Internetportal www.derwesten.de berichtet jetzt über eine neue Initiative von Politikern die einen kostenlosen Internetzugang im Einsatz fordern.
Es gibt nach unserer Meinung einige gute Literatur zum Thema Trauma und seelische Belastungen. Diese Bücher für Betroffene und Angehörige möchten wir Ihnen vorstellen.
In der Reihe "Streitekräfte und Strategien" berichtet NDRInfo über die aktuelle Situation von traumatisierten Bundeswehrsoldaten und deren Angehörige. Oft wird nicht erkannt, dass Angehörige ebenso Hilfe und Unterstützung von der Bundeswehr benötigen. Immer noch konzentrieren sich Fürsorgemaßnahmen zusehr auf den einzelenen Betroffenen und binden sein soziales Umfeld wie Familie bzw. Partner nicht ausreichend mit ein. Der Beitrag entspricht den Erfahrungen der Initiative Angriff auf die Seele. Wir fordern deshalb schon lange, bei der Fürsorge von belasteten Soldaten das soziale Umfeld wesentlich stärker mit einzubinden.
Mit der Überschrift "Traumatisierte Bundeswehr-Soldaten ? ein lange vernachlässigtes Problem" berichtete NDR-Info im Forum Streitkräfte und Strategien am 07.03.2009 über Betroffenen und Angehörigen, Politiker sowie die Hilfeangebote der Bundeswehr.
Brigadegeneral Christof Munzlinger, der sich im Verteidigungsministerium um die Belange verwundeter und traumatisierter Soldaten kümmert, soll vorerst auf seinem Dienstposten bleiben.
Die U.S.Army hat unter der Adresse: http://www.battlemind.org eine Multimediale Internetpräsenz zur psychologischen Unterstützung für Soldaten und angehörige der US Streitkräfte veröffentlicht.
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